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Güteverfahren gegen Bundespräsident Wulff eingeleitet

Datum: Januar 9, 2012 | Aktualisierung: Februar 25, 2026
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Gegen Bundespräsident Wulff wurde ein außergerichtliches Güteverfahren beantragt. Institutionelle Investoren fordern Schadenersatz – das Verfahren kann nur mit Zustimmung des Antragsgegners stattfinden.

Karlsruhe, 9. Januar 2012

Die CenaCom GmbH in Karlsruhe bestätigt, dass ein Antrag auf Einleitung eines außergerichtlichen Güteverfahrens gegen Bundespräsident Wulff gestellt wurde. Zuvor hatten sich sowohl die Vertreter der Antragsteller sowie die Anwälte von Herrn Wulff in der Presse zum Verfahren geäußert. In diesem Verfahren möchten sich institutionelle Investoren mit Herrn Wulff über Schadenersatzforderungen verständigen, die dieser als VW-Aufsichtsrat zu verantworten habe.

„Der Bundespräsident hat sich gegenüber der CenaCom zum Güteantrag bislang nicht geäußert“, berichtet der zuständige Wirtschaftsmediator Prof. Schindler. Das Verfahren könne aber nur dann stattfinden, führt er aus, wenn Christian Wulff als Antragsgegner einer Verhandlung zustimmt. „In der Sache selbst nehmen wir als neutrale Gütestelle keine Stellung“, erläutert er angesichts der regen Medienberichterstattung zu diesem Verfahren in den letzten Tagen.


Ihr Ansprechpartner:
Prof. Dr. Darius O. Schindler


Über CenaCom:
Die CenaCom GmbH, Centrum für angewandtes Conflictmanagement, ist eine staatlich anerkannte Gütestelle und Schlichtungsstelle mit Sitz in Karlsruhe. Als neutrale Institution führt sie bundesweit außergerichtliche Konfliktlösungsverfahren durch.

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