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Leitfaden für Mediatoren für Konflikte um Ressourcenverteilung

Datum: Oktober 11, 2019 | Aktualisierung: Oktober 26, 2025
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UN-Leitfäden zeigen: Erfolgreiche Mediation bei Ressourcenkonflikten braucht klaren Kontext, faire Informationsbasis und gezielte Techniken für nachhaltige Lösungen.

Das United Nations Department of Political Affairs (UN DPA) und das United Nations Environment Programme (UNEP) haben am Beispiel von acht unterschiedlichen, internationalen Konflikten um natürliche Ressourcen einen Leitfaden für Mediatoren erstellt. Der Leitfaden faßt folgende Kernaussagen zusammen:

  1. Der Kontext, in dem ein Konflikt vorliegt, sei sehr wichtig.
  2. Erfolgreiche Vermittlung erfordere eine klare, aber differenzierte Zuordnung der Akteure und Interessen.
  3. Für alle Parteien müsse ein gleicher Zugang zu unparteiischen wissenschaftlichen und technischen Informationen über die in Streit stehende Ressource gewährleistet sein.
  4. Die Interessengruppen, die an einer Mediation teilnehmen sollen, müssen sorgfältig identifiziert und ausgewählt werden.
  5. Mediatoren sollen die Interessengruppen darin unterstützen, gemeinsame Vorteile zu identifizieren und dabei Win-Lose-Positionen aufzugeben.
  6. Mediatoren sollen mit Hilfe von Mediationstechniken festgefahrene Verhandlungen und verhärtete Positionen auflösen.
  7. Die Verhandlungen um natürliche Ressourcen seien nicht nur darauf angelegt, ein Problem sofort zu lösen, sonderen legen den Grundstein für künftige Fragen der Ressourcenverteilung.

Den Leitfaden „Natural Resources and Conflict – A Guide for Mediation Practitioners“ finden Sie hier.
Bereits im September 2012 hat die UN einen lesenswerten „Guidance for Effective Mediation“ veröffentlicht. Auf 26 Seiten stellt der Leitfaden Checklisten für Mediatoren bei Konflikten im internationalen Kontext zusammen.

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